Pulverfass Justizvollzug

Dank merkelscher Flutung fluten auch die Gefängnisse:

Die Lage in Hamburger Gefängnissen wird immer prekärer

In Hamburgs Gefängnissen ist die Lage besonders angespannt: Während die Zahl der Inhaftierten steigt, sehen sich die Justizvollzugsbeamten mit einer kraftraubenden Überlastung konfrontiert. „Wir sind nach wie vor nicht weit vom Kollaps entfernt“, sagt der Vorsitzende des Hamburger Landesverbandes der Strafvollzugsbediensteten (LVHS), Thomas Wittenburg, gegenüber WELT.

Weniger als 1000 Justizvollzugsbeamte versehen in Hamburg ihren Dienst

Die Fakten: Laut einer aktuellen Kleinen Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Richard Seelmaecker stehen in den sechs Gefängnissen der Hansestadt derzeit 2107 Haftplätze zur Verfügung. Davon sind 1966 belegt, was einer Auslastung von 93 Prozent entspricht. Besonders fatal ist die Situation in der Untersuchungshaftanstalt, wo die 465 für Männer vorgesehenen Plätze mit 508 Gefangenen belegt sind. Hinzu kommen sechs weibliche Inhaftierte. Und von den damit 514 U-Haft-Insassen besitzen 76 Prozent keine deutsche Staatsbürgerschaft.

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