Verfassungsschutz beobachtet „völkische“ Familien

Was zum Teufel ist da los und was haben Traditionsbewusstsein, zurückgezogene Lebensweise mit einem rechtsextremistischem Weltbild zu tun? Bei 1. min.03 steht auf dem Plakat : Sichere Grenzen – sichere Zukunft ! Diese Selbstverständlichkeit wird medial ausgeschlachtet.

National sein heißt fremdenfeindlich

und Zitat

„Brauchtumspflege hat völkische nationalistische Ansätze und ist damit rechtsextremistisch!“

 Natürlich hat die Amadeu Antonio Stiftung und damit die nette Anetta,

wir berichteten

die Nase wieder voll drin und riecht Verdächtiges !

Was reitet den NDR eigentlich, Menschen, deren Lebensweise den Redakteuren nicht passt, als SOGENANNTE „völkische Familien“ zu bezeichnen? Im Nordosten Niedersachsens leben einige Familien betont traditionsbewusst und abgeschottet. Laut Verfassungsschutz steckt dahinter ein rechtsextremistisches Weltbild.
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Kahanes Vorgeschichte und die von ihr geleitete Stiftung

Eine Täterin maßt sich an, hier mit darüber zu befinden, wie und vom wem die Aufarbeitung des Systems betrieben wird, dem sie als Spitzel diente. 

Ihr völlig realitätsfernes und unterwürfiges, den Regierenden, egal welcher Couleur,bereitwillig dienendes Wesen zeigt eine Charakterlosigkeit, die seinesgleichen sucht. Was will uns dieses Wesen eigentlich vermitteln, was Werte hätte?

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Deutsche wacht blos nicht auf das freut dann die nette Anette! Wenn Ihr nämlich aufwacht wird das Wesen  arbeitslos, das geht ja gar nicht! Deshalb tut sie alles mit Hilfe ihrer Stiftung, Euch in den Dreck zu ziehen, selbst wenn ihr Brauchtum pflegt und sichere Grenzen für ein sicheres Leben wollt, was schon immer etwas ganz natürliches war!

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Heute nicht mehr denn Anetta ist da!

Gelernt ist gelernt – eine Fachkraft in ihrem Element


Wem verdanken wir diese Entwicklung? Viele Menschen aus den alten „Neuen Bundesländern“ fühlen sich da an alte Zeiten erinnert, wo eifrige Stasi-Maulwürfe und Spitzel alles durchwühlten, abhorchten und meldeten. Und damit liegen sie nicht falsch. Ganz vornedran agiert hier die Amadeu-Antonio-Stiftung unter ihrer Vorsitzenden Anetta Kahane. Die Dame ist – was man anerkennend erwähnen muss – im Gegensatz zu vielen Politikern und Stiftungsvorsitzenden nicht jemand, den man einfach mal aus partei- oder machtpolitischen Gründen oder aus Proporz auf einen gut dotierten Posten hievte. Nein, Frau Kahane ist eine versierte, erfahrene Fachkraft, die das Metier von der Pike auf gelernt hat und ihr Expertenwissen und -können auch voller Leidenschaft einbringt in diese Aufgabe. Sie hat nachweislich bei einem der Besten der Branche gelernt und gearbeitet: Dem Staatssicherheitsdienst der Deutschen Demokratischen Republik, liebevoll auch „Stasi“ genannt. Frau Kahane war laut ihrer Akte eifrig. Sie berichtete über Freunde, erstellte Namenslisten von Feiern im Freundeskreis, packte über persönliche Beziehungen aus, belastete Freunde und Bekannte und wurde mit einem goldenen Füllfederhalter, Kaffee, Schnaps, Zigaretten und Kuchen belohnt.

George Soros & Amadeu Antonio Stiftung: Mit Stasi-Methoden für Menschenrechte

Sie macht das nicht für Geld, sie macht das aus Überzeugung, das ist besonders gefährlich! Agieren an und jenseits der Grenze der Meinungsfreiheit das ist Kahanes Leidenschaft und Hobby , denn wer macht so was schon für Zigaretten und Schnaps?

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Rauhnächte

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endlich einmal ein schönes Thema !
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Heute ist  der kürzeste Tag im Jahr, der 21. Dezember. Dieser Tag ist eine Wende im Jahr und  unsere Vorfahren feierten die Wintersonnenwende, die die Rauhnächte einläutete.
Die Wintersonnenwende markierte für unsere Vorfahren nicht nur den dunkelsten Moment im Jahr, sondern auch den Neubeginn. Denn nach der längsten Nacht des Jahres werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt langsam zurück.
 
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Die Zeit nach der Wintersonnenwende gehört den Rauhnächten:
12 Nächte voller Magie, denen nachgesagt wird, dass sie als Orakel für das neue Jahr dienen können. Sie markieren die Zeiten zwischen den Jahren, die 11 Tage, die sich das Sonnenjahr vom Mondjahr unterscheidet. Diese magische Zeit ist voller Legenden, Märchen und Mythen. Noch heute begegnen uns alte Rituale wie Bleigießen, Räuchern oder Sternensingen.
Ähnliches Foto
Ursprünglich wurde ein Jahr in Mondzyklen gezählt. Mit dem Beginn des Ackerbaus begannen die Menschen sich weg von dem lunaren Kalender hin zum solaren Kalender zu orientieren. Dadurch entstand „die Zeit zwischen den Jahren“, denn das Sonnenjahr endete nach dem Mondjahr. Heutzutage lädt uns dieser Zwischenraum ein im wahrsten Sinne des Wortes eine Atempause zu machen.
 
Die Rauhnächte sind auch eine sehr wunderbare Möglicheit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen, sozusagen ins Reine zu kommen, sich Gedanken zu machen über eigene Bedürfnisse, Belastungen und Wünsche.

Was sind eigentlich Rauhnächte?

Mit Rauhnächten bezeichnet man die Zeit zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar, eine energetisch herausfordernde Zeit (nicht umsonst sterben zu dieser Zeit besonders viele Menschen, macht die Polizei Überstunden, etc.). Nach alten Überlieferungen sollen die finsteren Mächte an diesen Tagen sehr mächtig sein, Seelen wiederkehren, Geister erscheinen, Dämonen Haus und Hof übernehmen.
Haben Sie auch schon einmal gehört, dass man z. B. zwischen Weihnachten und Neujahr keine Wäsche aufhängen soll? Odin oder Frau Holle könnten ein Wäschestück mitnehmen und daraus ein Leichentuch für den Besitzer machen …Der Jahreswechsel wurde – auch aufgrund der spärlichen Beleuchtungsmöglichkeiten, Kälte und Winterstürmen – als bedrohlich und gefährlich empfunden. Hinzu kam das Gefühl, sich „außerhalb der Zeit“ zu befinden.
Die Germanen berechneten ein Jahr aus zwölf Mondmonaten mit 354 Tagen; verglichen mit dem Sonnenjahr fehlten am Jahresende elf Tage oder zwölf Nächte. Man glaubte, dass nun die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt seien, Dämonen und Geister von Verstorbenen über den Himmel zögen und die Grenzen zu anderen Welten fielen.
 
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Eine besondere Zeit

Für die Germanen waren die Rauhnächte eine besondere, heilige Zeit, in der nicht gearbeitet wurde. Statt dessen nutzte man die Zeit für die Familie, zum Feiern und zum Orakeln. In Haus und Hof wurde ausgiebig geräuchert, um Mensch und Tier, Hab und Gut zu beschützen und Dämonen zu vertreiben. Der Ursprung des Wortes „Rauhnacht“ scheint nicht ganz geklärt zu sein, neben dem „Rauch“ für den Brauch des Räucherns kommt ebenfalls das Wort „haarig“ (rûch) in Betracht. Heute stellt man noch Räuchermännchen auf:
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Auch hat man an diesen Tagen besonders auf das Wetter geschaut und so Vorhersagen  getroffen.
Die Vorhersagen beziehen sich auf das kommende Jahr und dabei steht jede der Rauhnächte für einen Monat im kommenden Jahr: zuerst für den Januar, dann für den Februar usw. Alles wird in diesen Tagen beobachtet, so kann man z. B. auch anhand des Wetters Prognosen für das kommende Jahr erstellen.
Wie das Wetter in dieser Nacht ist, so ist es auch in dem zugeordneten Monat.
26.12. für den Januar
27.12. für den Februar
28.12 für den März
29.12 für den April
30.12. für den Mai
31.12. für den Juni
01.01. für den Juli
02.01. für den August
03.01. für den September
04.01. für den Oktober
05.01. für den November
06.01 für den Dezember
 
Jeder Tag hat eine ganz besondere Qualität, besondere Fragen, mit denen man sich auseinandersetzt. 2 Tage sind dabei besonders wichtig: der 28. Dezember und der 5. Januar. An diesen Tagen kann man all das bereinigen, was während der Rauhnächte nicht so gut gelaufen ist.
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Die Zwölf Heiligen Nächte symbolisieren auch die zwölf Monate des folgenden Jahres. Wer in jenen Nächten zu einer Wegkreuzung geht, die Atmosphäre auf sich wirken lässt und auf die Zeichen der Natur achtet, kann Ereignisse deuten. Was man in diesen Nächten träumt, wird in den jeweiligen Monaten des folgenden Jahres passieren. Träume vor Mitternacht beziehen sich auf die erste Monatshälfte, die Träume danach auf die zweite Hälfte.

Vorbereitung für das größte Fest

 
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Wintersonnenwende in Stonehenge (Südengland)

die Wiedergeburt der neuen Sonne

Am 21. auf 22. Dezember ist die Wintersonnenwende.
Es ist die längste Nacht des Jahres, die „Weihe-Nacht“, denn da beginnt der neue Kreislauf der Sonne.
Die Wintersonnenwende ist der wirkliche Jahresbeginn. Ab diesem Zeitpunkt geht es wieder aufwärts mit der Sonne und dem Leben.
Die Sonne ist -theologisch gesprochen, „der Erlöser“, denn sie erlöst (befreit) uns jedes Jahr von Dunkelheit und Kälte.( merkt Ihr was!)
Die Wintersonnenwende ist auch die Geburt des Lichtes, der neuen Sonne. Sie wird symbolisch als neugeborenes Kind dargestellt. ( merkt Ihr was!) – Es ist das eigentliche Weihe-Nachtsfest. Und wir alle werden beschenkt durch die künftige, wärmere Jahreszeit. Eine Freude, die jeder Mensch spüren kann, wenn die junge Sonne von Tag zu Tag wieder höher steigt. Der schöne Frühling kommt ins Land.

Der Jahresbeginn zum 1. Januar ist kalendarischer Unsinn, der uns durch Rom ins Land gebracht wurde. Mit diesem irrigen Jahresbeginn vom 31. Dezember zum 1.Januar feiern die Leute -ohne sich dessen bewußt zu sein- den römischen Papst Sylvester und feiern mit Sekt und Raketen -wiederum unwissend- die Besatzungsmacht Vatikan in unserem Land.

Wenn die Leute von heute am 31.12. auf 1. Januar ihr „Neujahr“ feiern, dann ist das neue Jahr in Wirklichkeit schon 10 Tage alt. Die Gläubigen unter der Menschheit haben die natürlichen Rhythmen im Jahreslauf verlassen, weil sie die Natur nicht mehr verstehen. Sie haben dafür eine künstliche, naturwidrige Jahresgestaltung geschaffen, die ihrer Gesinnung und Lebensgestaltung entspricht. – Diese alljährlich sich wiederholende, groteske Szene sollte uns zu denken geben. Unsere Vorfahren haben noch mit der Natur gelebt!

Die alteuropäische Kalenderordnung mit der Wintersonnenwende als Jahresbeginn ist durch die statistischen Arbeiten von Prof. Alexander Thom (Schottland) und Prof. Rolf Müller (Deutschland) erwiesen . Die erforschten 244 Steinsetzungen in der Steinzeit sind praktisch alle auf diesen Zeitpunkt ausgerichtet. Es war einst das größte Fest des Jahres .
 
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Wer genau gelesen hat, der bemerkt die römischen Päpste und der Vatikan haben die Feste unserer Vorfahren geklaut und Gebräuche eingebunden und den Sinn verändert!

Wir wünschen allen Lesern eine schöne Zeit, ob Julfest, Rauhnächte oder Weihnacht .

 
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Das Sittengesetz unserer Art von RA Jürgen Rieger

Das Sittengesetz unserer Art von Jürgen Rieger

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Ursprünglich veröffentlicht auf der Seite der Artgemeinschaft.
Jürgen Rieger beschreibt in seinem “Sittengesetz unserer Art” die Grundsätze unseres heidnisch-germanischen Wesens, welche uns durch den Lauf der Geschichte als fortdauernde, biologisch-begründete Merkmale begleitet und geformt haben.
So mancher wird jetzt anmerken, dass nicht jeder Germane Deutscher und jeder Deutsche nur Germane sei. Das stimmt teilweise. Das Germanentum prägte unsere rassische Art so sehr, dass wir es als Grundlage unseres deutschen Volkes sehen können. (Man könnte auch von einem homogenen Leitbild sprechen.) Diese Küren der Artgemeinschaft bilden unseren Gegenentwurf zu den jüdischen zehn Geboten, die allein für das jüdische Volk konzipiert wurden und die schon im ersten Gebot “Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst an einen Gott glauben und ihn allein anbeten.” unserem polytheistischen Glauben widersprechen
1. Das Sittengesetz in uns gebietet Wahrung der eigenen Ehre und Achtung der Ehre des ebenbürtigen Ehrwürdigen.
2. Das Sittengesetz in uns gebietet Tapferkeit und Mut in jeder Lage, Kühnheit und Wehrhaftigkeit bis zur Todesverachtung gegen jeden Feind von Familie, Sippe, Land, Volk, germanischer Art und germanischem Glauben.
3. Das Sittengesetz in uns gebietet Streben nach Freiheit von fremdem Zwang und Unbeugsamkeit im Kampf für ein Leben nach eigener Art und eigenem Gesetz, Selbstbehauptung.
4. Das Sittengesetz in uns gebietet Stolz auf eigene Leistung und die von Menschen unserer Art, Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstbejahung und Selbstsicherheit.
5. Das Sittengesetz in uns gebietet frohe Annahme der ehrlichen Anerkennung durch andere, doch auch: Mehr Sein als Scheinen.
6. Das Sittengesetz in uns gebietet Streben nach Gesundheit, Schönheit und Wohlgeratenheit an Leib und Seele, Pflege und Bejahung des Leibes und Freude an ihm.
7. Das Sittengesetz in uns gebietet Streben nach Wissen und Weisheit und nach Vorsorge aus Voraussicht, nicht ängstlich, doch besonnen, nach Überlegenheit aus Überlegung, Scharfsinn und Weitblick, wenn nötig Verschwiegenheit.
8. Das Sittengesetz in uns gebietet selbstverantwortliche Steigerung unserer Kraft, Macht zu wollen und sich ihrer mit Bedacht zu bedienen.
9. Das Sittengesetz in uns gebietet Selbsthilfe, wo irgend möglich.
10. Das Sittengesetz in uns gebietet Selbstbeherrschung und Gelassenheit sowie Sachlichkeit.
11. Das Sittengesetz in uns gebietet Maßhalten bei Gelage, Speise und Trank.
12. Das Sittengesetz in uns gebietet das Streben nach Lebenslust und Lebensfreude, heiter und wohlgemut unser Leben zu führen, Freude aber auch im Überwinden von Schwierigkeiten zu suchen.
13. Das Sittengesetz in uns gebietet, Opfer für ein großes Ziel zu bringen.
14. Das Sittengesetz in uns gebietet Leistung, Tüchtigkeit und Verantwortungsbereitschaft für unsere Nächsten, also die uns Anvertrauten, unsere Sippe und Gemeinschaft, unsere Menschenart – beständig, beharrlich und zäh.
15. Das Sittengesetz in uns gebietet Einsatz für Wahrung, Einigung und Mehrung germanischer Art.
16. Das Sittengesetz in uns gebietet Freigiebigkeit und Großzügigkeit gegenüber Sippenangehörigen und Gefolge, Hilfe in Not mit Rat und Tat gegenüber Gefährten, Gastfreundschaft gegenüber Artverwandten.
17. Das Sittengesetz in uns gebietet Gefolgschaft dem besseren Führer, mit Recht und Pflicht zu abweichendem Rat, nach bestem Wissen und Gewissen.
18. Das Sittengesetz in uns gebietet das Halten von Frieden in der Gemeinschaft und verbietet den Eidbruch.
19. Das Sittengesetz in uns gebietet die Unantastbarkeit der Ehe eines Gefährten.
20. Das Sittengesetz in uns gebietet gleichgeartete Gattenwahl, die Gewähr für gleichgeartete Kinder.
21. Das Sittengesetz in uns gebietet rechte Erziehung unserer Kinder, sowie Ehrung von Vater und Mutter.
22. Das Sittengesetz in uns gebietet Treue und Vertrauen, Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Freimut, Rücksichtnahme, Zuneigung und Liebe gegenüber Verwandten, Freunden und Gefährten, Wachsamkeit und Vorsicht gegenüber Fremden, Härte und Hass gegen Feinde.
23. Das Sittengesetz in uns gebietet Gerechtigkeit, also Gutes mit Gutem zu vergelten und Böses zu bekämpfen, für Hilfe sich dankbar zu zeigen, Geschenke zu erwidern, Täuschung für Trug zu geben und Unrecht zu rächen.
24. Das Sittengesetz in uns verbietet Mord, Vergewaltigung und Diebstahl, Missgunst, Habgier und Neid gegenüber jedermann.
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Bücher von Jürgen Rieger:
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Ahnenverehrung (2010)
Brauchtum im Artglauben (1998)
Sittengesetz unserer Art (2003)
Biographie: Jürgen Rieger – Anwalt für Deutschland (2010)

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Quelle: https://germanenherz.wordpress.com/

In stillem Gedenken an RA Jürgen Rieger.

Rauhnächte

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endlich einmal ein schönes Thema !

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Heute ist  der kürzeste Tag im Jahr, der 21. Dezember. Dieser Tag ist eine Wende im Jahr und  unsere Vorfahren feierten die Wintersonnenwende, die die Rauhnächte einläutete.
Die Wintersonnenwende markierte für unsere Vorfahren nicht nur den dunkelsten Moment im Jahr, sondern auch den Neubeginn. Denn nach der längsten Nacht des Jahres werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt langsam zurück.
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Die Zeit nach der Wintersonnenwende gehört den Rauhnächten:
12 Nächte voller Magie, denen nachgesagt wird, dass sie als Orakel für das neue Jahr dienen können. Sie markieren die Zeiten zwischen den Jahren, die 11 Tage, die sich das Sonnenjahr vom Mondjahr unterscheidet. Diese magische Zeit ist voller Legenden, Märchen und Mythen. Noch heute begegnen uns alte Rituale wie Bleigießen, Räuchern oder Sternensingen.
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Ursprünglich wurde ein Jahr in Mondzyklen gezählt. Mit dem Beginn des Ackerbaus begannen die Menschen sich weg von dem lunaren Kalender hin zum solaren Kalender zu orientieren. Dadurch entstand „die Zeit zwischen den Jahren“, denn das Sonnenjahr endete nach dem Mondjahr. Heutzutage lädt uns dieser Zwischenraum ein im wahrsten Sinne des Wortes eine Atempause zu machen.
 
Die Rauhnächte sind auch eine sehr wunderbare Möglicheit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen, sozusagen ins Reine zu kommen, sich Gedanken zu machen über eigene Bedürfnisse, Belastungen und Wünsche.

Was sind eigentlich Rauhnächte?

Mit Rauhnächten bezeichnet man die Zeit zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar, eine energetisch herausfordernde Zeit (nicht umsonst sterben zu dieser Zeit besonders viele Menschen, macht die Polizei Überstunden, etc.). Nach alten Überlieferungen sollen die finsteren Mächte an diesen Tagen sehr mächtig sein, Seelen wiederkehren, Geister erscheinen, Dämonen Haus und Hof übernehmen.
Haben Sie auch schon einmal gehört, dass man z. B. zwischen Weihnachten und Neujahr keine Wäsche aufhängen soll? Odin oder Frau Holle könnten ein Wäschestück mitnehmen und daraus ein Leichentuch für den Besitzer machen …Der Jahreswechsel wurde – auch aufgrund der spärlichen Beleuchtungsmöglichkeiten, Kälte und Winterstürmen – als bedrohlich und gefährlich empfunden. Hinzu kam das Gefühl, sich „außerhalb der Zeit“ zu befinden.
Die Germanen berechneten ein Jahr aus zwölf Mondmonaten mit 354 Tagen; verglichen mit dem Sonnenjahr fehlten am Jahresende elf Tage oder zwölf Nächte. Man glaubte, dass nun die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt seien, Dämonen und Geister von Verstorbenen über den Himmel zögen und die Grenzen zu anderen Welten fielen.
 
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Eine besondere Zeit

Für die Germanen waren die Rauhnächte eine besondere, heilige Zeit, in der nicht gearbeitet wurde. Statt dessen nutzte man die Zeit für die Familie, zum Feiern und zum Orakeln. In Haus und Hof wurde ausgiebig geräuchert, um Mensch und Tier, Hab und Gut zu beschützen und Dämonen zu vertreiben. Der Ursprung des Wortes „Rauhnacht“ scheint nicht ganz geklärt zu sein, neben dem „Rauch“ für den Brauch des Räucherns kommt ebenfalls das Wort „haarig“ (rûch) in Betracht. Heute stellt man noch Räuchermännchen auf:

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Auch hat man an diesen Tagen besonders auf das Wetter geschaut und so Vorhersagen  getroffen.
Die Vorhersagen beziehen sich auf das kommende Jahr und dabei steht jede der Rauhnächte für einen Monat im kommenden Jahr: zuerst für den Januar, dann für den Februar usw. Alles wird in diesen Tagen beobachtet, so kann man z. B. auch anhand des Wetters Prognosen für das kommende Jahr erstellen.
Wie das Wetter in dieser Nacht ist, so ist es auch in dem zugeordneten Monat.
26.12. für den Januar
27.12. für den Februar
28.12 für den März
29.12 für den April
30.12. für den Mai
31.12. für den Juni
01.01. für den Juli
02.01. für den August
03.01. für den September
04.01. für den Oktober
05.01. für den November
06.01 für den Dezember
 
Jeder Tag hat eine ganz besondere Qualität, besondere Fragen, mit denen man sich auseinandersetzt. 2 Tage sind dabei besonders wichtig: der 28. Dezember und der 5. Januar. An diesen Tagen kann man all das bereinigen, was während der Rauhnächte nicht so gut gelaufen ist.
 
 
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Die Zwölf Heiligen Nächte symbolisieren auch die zwölf Monate des folgenden Jahres. Wer in jenen Nächten zu einer Wegkreuzung geht, die Atmosphäre auf sich wirken lässt und auf die Zeichen der Natur achtet, kann Ereignisse deuten. Was man in diesen Nächten träumt, wird in den jeweiligen Monaten des folgenden Jahres passieren. Träume vor Mitternacht beziehen sich auf die erste Monatshälfte, die Träume danach auf die zweite Hälfte.
 

Vorbereitung für das größte Fest

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Wintersonnenwende in Stonehenge (Südengland)

die Wiedergeburt der neuen Sonne

Am 21. auf 22. Dezember ist die Wintersonnenwende.
Es ist die längste Nacht des Jahres, die „Weihe-Nacht“, denn da beginnt der neue Kreislauf der Sonne.
Die Wintersonnenwende ist der wirkliche Jahresbeginn. Ab diesem Zeitpunkt geht es wieder aufwärts mit der Sonne und dem Leben.
Die Sonne ist -theologisch gesprochen, „der Erlöser“, denn sie erlöst (befreit) uns jedes Jahr von Dunkelheit und Kälte.( merkt Ihr was!)

Die Wintersonnenwende ist auch die Geburt des Lichtes, der neuen Sonne. Sie wird symbolisch als neugeborenes Kind dargestellt. ( merkt Ihr was!) – Es ist das eigentliche Weihe-Nachtsfest. Und wir alle werden beschenkt durch die künftige, wärmere Jahreszeit. Eine Freude, die jeder Mensch spüren kann, wenn die junge Sonne von Tag zu Tag wieder höher steigt. Der schöne Frühling kommt ins Land.

Der Jahresbeginn zum 1. Januar ist kalendarischer Unsinn, der uns durch Rom ins Land gebracht wurde. Mit diesem irrigen Jahresbeginn vom 31. Dezember zum 1.Januar feiern die Leute -ohne sich dessen bewußt zu sein- den römischen Papst Sylvester und feiern mit Sekt und Raketen -wiederum unwissend- die Besatzungsmacht Vatikan in unserem Land.

Wenn die Leute von heute am 31.12. auf 1. Januar ihr „Neujahr“ feiern, dann ist das neue Jahr in Wirklichkeit schon 10 Tage alt. Die Gläubigen unter der Menschheit haben die natürlichen Rhythmen im Jahreslauf verlassen, weil sie die Natur nicht mehr verstehen. Sie haben dafür eine künstliche, naturwidrige Jahresgestaltung geschaffen, die ihrer Gesinnung und Lebensgestaltung entspricht. – Diese alljährlich sich wiederholende, groteske Szene sollte uns zu denken geben. Unsere Vorfahren haben noch mit der Natur gelebt!

Die alteuropäische Kalenderordnung mit der Wintersonnenwende als Jahresbeginn ist durch die statistischen Arbeiten von Prof. Alexander Thom (Schottland) und Prof. Rolf Müller (Deutschland) erwiesen . Die erforschten 244 Steinsetzungen in der Steinzeit sind praktisch alle auf diesen Zeitpunkt ausgerichtet. Es war einst das größte Fest des Jahres .
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Wer genau gelesen hat, der bemerkt die römischen Päpste und der Vatikan haben die Feste unserer Vorfahren geklaut und Gebräuche eingebunden und den Sinn verändert!

Wir wünschen allen Lesern eine schöne Zeit .

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Frohe Ostern

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Ostern, das germanische Frühlingsfest, ein paar alte Bräuche sollen an das erinnern, was Ostern eigentlich ist!

 

So begehen wir in diesen Tagen wieder das Osterfest. Mit Weihnachten zusammen ist dieses Fest das älteste in Namen und Brauchtum, was wir heute noch feiern. Es stammt noch aus vorgeschichtlicher Zeit, wurde aber vom Christentum übernommen und umgedeutet, obgleich die alten Symbole und Vorstellungen von dem allmählichen Erwachen des Frühlings immer noch durchschimmern, ja den eigentlichen Bestbrauch bestimmen.

Der Name Ostern deutet an, daß zu dieser Festzeit die Sonne genau im Osten aufgeht (im Winter ja im Südosten, im Sommer im Nordosten) und stammt wohl nicht unmittelbar von einer etwaigen germanischen Frühlingsgöttin OSTARA her.

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Bildergebnis für Ostara
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http://www.artedea.net/ostara/
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Das Alter dieses Festes ist auch erkennbar an seiner Beweglichkeit. Der heidnische Mensch orientierte sich hauptsächlich nach dem viel leichter zu beobachtenden Mond. So ist auch der Ostersonntag der erste Sonntag nach dem Vollmond, der der Frühlings-Tagundnachtgleiche am 21. März folgt.
Ostern ist eine Festzeit, die viele Tage währt. Wir rechnen sie heute gewöhnlich vom Grünen Donnerstag bis zum Ostermontag, wo das Fest den Höhepunkt erreicht. Wenn uns die Zeit wirklich etwas bedeuten soll, müssen wir uns ihrer im Kreise der Familie eifrig widmen. Es gibt viele Vorbereitungen für dieses große Frühlingsfest. Sie sollen die ganze Osterwoche ausfüllen.

FrühlingsanfangAm 20. und 21. März ist Frühlings- Tag  und Nachtgleiche, die Sonne tritt in das Sternbild des Widders, mit dem der Frühling beginnt.

Die ersten Frühlingsblumen an diesem Tage zu pflücken, galt im Rahmen der Frühlingsfeiern als besonders glück- und segenbringend. So ist es eine Sitte aus dem alten Westfalen, wo die Mädchen hinausziehen, Kränze aus weißen und roten Blumen winden, die, ineinander hängend – das Ewigkeitszeichen bildend – in der Stube oder im Stall an einem besonderen Ehrenplatz angebracht werden, bis man sie im kommenden Jahr durch einen frischen Kranz ersetzt.

Auch werden an diesem Tag die Zweige für den Osterstrauß geschnitten, an die am Gründonnerstag die ausgepusteten, bunt bemalten und reich verzierten Eier gehängt werden.

Grüner Sonntag – auch Palmsonntag genannt

Die Bräuche des heutigen Tages spiegeln noch sehr eindeutig die alten Symbole wider, die von der Kirche übernommen und verändert wurden, weil sie den alten Glauben nicht auszurotten vermochte. Wer einmal in Süddeutsch- land die Jungen mit ihren bis zu 10 Meter hohen ,,Palmbuschen“ aus Weidenkätzchen, Buchsbaum, Haselnuß, Wacholder, Seidelbast, Efeu u.a. mit Bändern, roten Äpfeln, Brezeln und manchmal auch bunten Eiern geschmückt, gesehen hat, ist sich klar, daß diese ,,Buschen“ eine Art Lebensbaum darstellen sollen. Ein weiteres Anzeichen für einen alten Brauch ist es auch, daß diese Sinnbilder des Lebensbaumes, der ja als Glück- und Kraftspender galt, auch heute noch vorm Haus oder im Garten aufgestellt werden, da sie vor Feuer und Blitz, auch vor Krankheiten schützen sollen. Oft werden sie zum Friedhof gebracht und auf die Gräber gesteckt, andererorts trägt man sie feierlich zum Acker und bohrt sie als Segenssymbol in die Erde.

Gründonnerstag

An diesem Tage enthält der Speisezettel viel Grünes. Das geht vermutlich auf den heidnischen Brauch zurück. zu Ehren von Thor, dem Donnergott, Nesseln mit grünem Kohl zu essen. Am häufigsten ist heute der Spinat mit Spiegelei anzutreffen, aber auch die Kräutersuppe aus sieben-, neun- oder zwölferlei Frühlingskräutern ist alte Tradition. Dabei verwendet man Lauch, Salat, Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Löwenzahn, aber auch Brennessel, Brunnenkresse und Sauerklee.
Aber nicht nur auf dem Herd mühte man sich um das Grün. In besonders unwirtlichen, kälteren Gegenden ist es Brauch, daß Kresse oder junges Getreide in der Stube gezogen wird, damit Ostern immer etwas Grünes da ist.

Besonders hübsch ist es dann, wenn am Ostersonntag die bunten Eier in diese Nester gelegt werden.
Am Gründonnerstag werden auch erst die ausgeblasenen, bunten und reich verzierten Eier in die am Frühlingsanfang geschnittenen Zweige gehängt.
Auch kann man kleine Holzhäschen und -küken mit hineinhängen. Wie das Ei, so verkörpert auch der Hase das Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit.
So sagt man ja auch ,,…die vermehren sich wie die Karnickel“
Wer einen Garten hat, schmückt auch einen Strauch vor dem Haus oder neben dem Gartentor.
Ein sehr schöner Brauch ist heute noch in den Alpen lebendig.
Ein junger Mann ,,bestellt“ sich an diesem Tag sein Ostergeschenk (Ei), das er am Ostermontag von seinem Mädchen abholt. Wenn das Mädchen ihn liebt und erhören will, so bereitet es drei Eier vor, färbt sie rot und beschreibt sie mit Liebesversen:
,,Das Ei ist rot, ich liebe dich bis in den Tod“ oder
,,Wenn auch das Ei zerbricht, doch unsere Liebe nicht“.
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Osterfreitag

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Für diesen Tag sind uns wenig heidnische Bräuche bekannt. Ausgefüllt ist der Abend allerdings mit dem Backen von Ostergebäck, den sogenannten Gebildbroten. Wie zu Weihnachten steht auch beim österli- chen Festgebäck das Sinnbild der Sonne im Mittelpunkt. Das älteste bekannte Gebildbrot zur Osterzeit ist der Osterfladen. Die große safrangelbe Scheibe, die mit feingestichelten, meist strahlenähnlichen Mustem verziert wird, soll das Abbild der frühlingshaft erstarkten Sonne sein. Dazu gibt es vierlorts die hufeisenförmigen Kipfel, die im Zusammenhang mit den Fladen eine Verbindung zu Sonne und Mond nahelegen. Dazu die umgekehrte Brezel und Teigbau- gen als österliches Gebildbrot sollen die Wiederkehr des Frühlings ankünden.
Nicht vergessen werden darf als Festgebäck die Henne mit den Küchlein, das in Südtirol als österliches Patengeschenk für das Mädchen genommen wird und Gliick und Segen bringen soll.

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Ostersonnabend

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Als weiterer Schmuck der Wohnung und altes Sinnbild wird an diesem ersten der drei Osterfeiertage der dreispeichige Leiterbaum gefertigt.

Er gilt heute als Sinnbild für die wachsende Familie – Vater, Mutter und Kind – und wird zu Ostern als Osterbaum mit Buchsbaumzweigen umwunden und mit 12 bunten Eiern – jedes Ei steht für einen Monat -, der Hagalrune und dem Sonnenrad geschmückt. Die Hagalrune, auch sechsspeichiges Sonnenrad genannt, soll für das Erwachen des Frühlings stehen. Das Sonnenrad, Zeichen der wiederkehrenden Sonne, gibt Mensch und Tier neue Kraft und verleiht der Erde Fruchtbarkeit.
Im Laufe des Tages werden die gekochten Eier für das Ostersonntagsfrühstück gefärbt. Zwiebelschalen, in Wasser aufgekocht, und Tee machen Eier braun, Efeu- und Brennesselblätter grün, Safran und Kümmel gelb, Roterübensaft ergibt rote Eier. Alle Eier glänzen, wenn man sie mit Speckschwarten abreibt. Gekochte Eier also einfach in den warmen Sud geben, bis die Farbe stark genug ist, wobei Essig im Wasser eine leuchtendere Farbe ergibt.

Das auch das Feuer bei diesem Fest eine große Rolle spielt, deutet wieder einmal auf die indogermanische Herkunft des Festes hin.
An vielen Orten war es bis vor Kurzem noch üblich, alle Feuer im Herd und im Kamin am Nachmittag zu löschen, um am Abend des Tages die Osterfeuer neu zu entfachen. Das Abbrennen dieser österlichen Scheiterhaufen wird als ein Brauch geschildert, an dem sich das ganze Dorf beteiligt, und es somit zu einer Gemeinschaftsfeier wird, wie es eben das germanische Frühlingsfest ist.

Üblich ist dabei auch der Sprung der jungen Männer über das Feuer. Gerne wurden auch Verlobungen durch den Sprung des Paares besiegelt. Eine besondere Form des Osterfeuers stellen die Osterräder dar, die vor allem aus Lüdge (Westfalen) bekannt sind. Man pflegte hier etwa 2 m hohe, vier- speichige, verzierte Holzräder. die mit Stroh umwickelt waren, anzuzünden und ins Tal hinunterrollen zu lassen, was die wiederkehrende Sonne symbolisierte, allerdings auch die Fruchtbarkeit der Felder, über die sie rollten, zu mehren. Üblich war es nun. daß man aus diesem Stoß eine brennende Fackel oder einen Scheit mit nach Hause nahm, um das eigene (Herd-)Feuer neu zu entfachen.

Ostersonntag

Das Lebensinnbild des Wassers spielt als „Osterwasser“ eine beachtliche Rolle. Die jungen Mädchen holen es vor Sonnenaufgang am Ostermorgen aus einer Ouelle oder aus einem sonstigen fließenden Gewasser. Wesentlich ist, daß die Handlung des Ostennrasserholens, ähnlich wie die des Badens am Ostermorgen, des Waschens mit dem heiligen Osterwasser oder auch des Barfußgehens im österlichen Morgentau stumm und in feierlicher Stille vor sich gehen muß. Im Schlesischen versuchten die Burschen die Mädchen beim Holen des Osterwassers zu stören, was zum gegenseitigen Begießen mit Wasser Anlaß gab. Das Osterwasser gilt nicht nur als Mittel zur Erhaltung der Schönheit, sondern auch als heilkräftig gegen Augenleiden und Viehkrankheiten, und für Wachstum und Gedeihen.
Das für alle Familienmitglieder gemeinsame Osterfrühstück ist allgemein verbreitet. Meist besteht es aus Osterschinken, gefärbten und ungefärbten Eiern, jungem Grün (z.B. Kresse) und den am Osterfreitag vorbereiteten Gebildbroten. An dieses gemeinsame Mahl schließt sich der zur guten Sitte gewordene Osterspaziergang.

Der Vater sollte dabei nicht vergessen, daß er die Stelle des Osterhasen versehen muß, so daß die Kinder jauchzend den ganzen Wald voller Ostereier und -hasen zu finden glauben.
So erobern sich die Kleinen zu Ostern in jedem Jahr aufs neue den vom Winterschlafe erwachenden Wald durch ein ganz besonders freudiges Erlebnis. Auch hieraus spricht altes Brauchtum. Zu Zeiten, wo es noch (lebendige) Dorfgemeinschaften gab, hatten die österlichen Begehungen ein festes Ziel. Meist zog man zu alten Bäumen – der Dorflinde oder einer alten Eiche – um dort zu tanzen, ähnlich dem heutigen Maibaum-Tanz am 1. Mai.
Auch sind uns Flurbegehungen bekannt, wo der Bauer feierlich um seinen Acker schreitet. Wir dürfen nicht übersehen, daß die Zeit um Ostern nicht nur der Freude über das Ende des Winters gewidmet ist, sondern auch dem feierlichen Beginn der Arbeitszeit für die wetterabhängigen Berufe, vor allem der Bauern.

Ostermontag

 
Ein in vielen Gegenden an diesem Tage stattfindender Brauch ist das ,, Schmakostern“. Hierfür wurden kleine Peitschen aus Weidenruten erstellt, die am Gründonnerstag bereits geschnitten und in warmem Wasser zum Grünen gebracht worden sind, neun mal mit bunten Bändern durchflochten und umwunden. Mit diesen weckten die Kinder die Eltern mit einem leichten Schlag, oder ,,schlugen“ die Jungen die Mädchen. Dieser glück- und segenbringende Brauch hat seinen Ursprung wieder in dem Sinnbild des Lebensbaumes, wie er uns bei diesem Frühlingsfest schon häufiger begegnet ist. Ansonsten war dieser Tag ausgefüllt mit lustigen, wetteifernden Spielen der (Dorf-)Gemeinschaft. Viele Spiele sind uns noch heute bekannt, nur fehlt uns der Bezug zum Osterfest. So z.B. das ,,Eierpecken“, wo ein Ei gegen das andere geschlagen wird. Der Sieger, dessen Ei ganz blieb, bekommt auch das angeschlagene. Ein spannender Wettkampf liegt im Eierlesen: Im Abstand von einem Meter werden etwa 100 Eier auf einer Längsstrecke oder auch in Spiralform gelegt, die ein Junge einzeln auflesen und einzeln in einen bereitgestellten Korb tragen muß.

Währenddessen hat sein Gegenspieler eine vorher festgelegte Wegstrecke zu durchlaufen und vom Ziel irgendein Pfand mitzubringen. Sieger ist, wer seine Aufgabe zuerst gelöst hat. Die Eier wurden dann von der ganzen Dorfgemeinschaft gemeinsam verspeist. Der Eierlauf ist ein Spiel, das in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden kann. Für Kinder gibt es Suppenlöffel, für die Erwachsenen – meist ein Spiel der Frauen – flache Holzlöffel, auf denen das Ei – auch über Hindernisse – zum Ziel getragen werden muß.
Hier lassen sich jetzt noch viele Spiele aufzählen, wie auch die vielen Variationen des Ballspielens, wobei der Ball das Symbol für die Sonne darstellt, der hohe Wurf das Hoffnungszeichen für ihren wieder Iänger und höher werdenden Lauf.
Mit diesen ausführlichen Schilderungen möchte ich Ihnen, liebe Leserinnen und liebe Leser, unser altes Brauchtum aufieigen, Brauchtum, das unsere Urgroßeltern noch gepflegt haben und uns Heutigen nur noch verschleiert bekannt ist.
Vielleicht hat auch Ihnen – wie mir, als ich mich mit diesem Thema zu beschäftigen begann – der eine oder andere Brauch gefallen, und sie bauen ihn künftig in Ihren Festablauf mit ein.
Oder aber Ihnen ist durch meine Ausführungen der tiefe Sinn so manch eines Festaktes bewußt geworden und Sie setzen künftig Schwerpunkte bzw. feiern manches bewußter und intensiver.
Ich hoffe, daß ich Ihnen kleine Anregungen gegeben habe, dieses alte Brauchtum für Sie selbst. Ihre Familie und Ihren Freundeskreis neu zu beleben. Sicher – nichts ist falscher; als krampfhaft etwas wiederbeleben zu wollen, was aus alten Vorstellungen entspringt, denen wir geistig entwachsen sind. Doch: Wir glauben zwar an keinen Sonnengott, wissen aber, daß ohne die Sonne auf die Dauer ein Leben auf dieser Erde unmöglich wäre – trotz aller Fortschritte der Technik. Das Ei und alles Treibende, Junge – ob Tier oder Pflanze – ist uns ein Symbol für das neue Leben in der Natur und zugleich Anlaß zur Freude.
Das Osterfest ist das Fest einer Gemeinschaft und kann nur als solches begangen werden. Es soll auch das Bewußtsein des Zusammenstehens und Zusammengehörens bestärken. In der Zeit der Klein- und Kleinstfamilien und der meist strengen Trennung von Arbeitsplatz und Privatleben hat sich der natürliche Rahmen der Festteilnehmer verschoben.
Selten noch ist Ostern ein Familienfest, besonders, wenn die Kin- der weggezogen sind. Es müssen aber nicht immer nur Sippengenossen miteinander feiern, es ist genauso im Freundeskreis möglich. Gerade der verspielte Oster- montag bietet sich hierfür besonders an. Es fördert auch die Harmonie der Hausgemeinschaft, wenn man dem Nachbarn ein Osterei vor die Haustür legt. Feste sind vor allem dazu da, der Vereinzelung der Menschen entgegenzuwirken. Darüber hinaus können wir den Sinn des Osterfestes nicht besser erleben als durch ein ,,Hinaus“ aus den einengenden ,,Vier Wänden“ und den Straßenschluchten der Städte.
Darin zeigt sich die Sehnsucht auch des modernen Menschen nach einem Kraftschöpfen aus dem Erwachen der Natur, und es schließt sich der Kreis, dessen erste uns bekannte Fixpunkte in den Frühlingsmarken der europäischen Megalithkulturen vor über 4.000 Jahren liegen.
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Wir werden in diesen Tagen das Erwachen der Natur genießen, Familie und Freunde treffen, etwas Ruhe  suchen und nette Gespräche führen.  Am Dienstag gehts dann hier weiter. Wir wünschen allen Lesern ein schönes Frühlingserwachen.
ddbnews R.
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